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Ich wollte diesen Filmtipp schon so lange anbringen...

Katholiken ist das leuchtende Beispiel des Carlo Acutis sicher lebhaft vor Augen, mindestens seit seiner feierlichen Seligsprechung in Assisi, im Oktober 2020.
Carlo Acutis, der mit 15 Jahren seiner Leukämie erlag, ging wöchtenlich zur Beichte, täglich in die Heilige Messe und betete auch täglich den Rosenkranz. Ferner besuchte er in seinem kurzen Leben zahlreiche Wallfahrtsorte und dokumentierte dort mit viel Hingabe Eucharistische Wunder. Sein Engagement mit dem neuen, digitalen Medium seiner Zeit machte aus ihm schliesslich den "Influencer Gottes". Seine ungewöhnliche Beharrlichkeit im Glauben ist Jung und auch Alt heute ein herausragendes Vorbild. Doch nicht nur Carlo Acutis ist ein aussergewöhnlicher Zeuge der modernen Gottesliebe.

Auch die Evangelikale Rachel Joy Scott hat den Glauben durch ihr Zeugnis im Leben in die Welt hinausgetragen.
Als Mittleres von fünf Kindern wuchs Rachel im Herzen der USA auf und verlebte eine fast schon typische Kindheit: die Scheidung der Eltern verarbeitend und dem Teenieleben mit Freundinnen fröhnend, fand sie ihren Weg zu Gott erst nach zeitweise schweren Krisen, obwohl sie durchaus mit dem spirituellen Bewusstsein aufwuchs und sich scheinbar früh bewusst war, dass ihr Leben auf Erden nur kurz weilen würde...
Rachel war sehr künstlerisch veranlagt; sie liebte das Schultheater und mochte Musik. Und sie zeichnete viel. Mit 13 Jahren pauste sie ihre Hände auf ihre Kommode und schrieb in eine dieser Silhouetten: "Diese Hände gehören zu Rachel Joy Scott und werden eines Tages die Herzen von Millionen Menschen berühren."

Rachel Joy Scott

Bildquelle: Rachel's Challenge

Durch ein Schlüsselerlebnis entschied sich Rachel Joy Scott dazu, der Welt ein Licht zu sein – und lebte damit der kleinen Thérèse von Lisieux nicht unähnlich. Ihre Familie und Mitschüler*innen berichten von zahlreichen, kleinen Begegnungen mit Rachel, die ihre wahre Grösse offenbarten. Sie wurde ihrem Namen, Joy – Freude – , mehr als gerecht. Offen bekundete sie ihre Liebe zum Glauben, voller Hingabe widmete sie sich den Menschen um sich herum. Sie hörte zu, verurteilte nicht, lachte viel.
Erst durch ihre Tagebücher wurde ihrer Familie scheinbar bewusst, welch tiefgründigen Charakter Rachel hatte, trotz ihrer Jugend.

"Mitgefühl ist die grösste Form der Liebe, die Menschen zu geben haben. Ich habe diese Theorie, dass, wenn eine Person sich alle Mühe gibt, um Mitgefühl zu zeigen, dann wird dies eine Kettenreaktion derselben auslösen. Die Leute werden nie wissen, wie weit ein bisschen Freundlichkeit gehen kann."

Das Leben von Rachel Joy Scott nahm ein tragisches und jähes Ende, denn sie war das erste Todesopfer beim Amoklauf an der Columbine Highschool.

Nach ihrem Tod wurde ihr Auto, das noch auf dem Parkplatz der Schule stand, eine temporäre Gedenkstätte für überlebende Schüler*innen. Unzählige Blumen, Briefe und Andenken wurden dort niedergelegt, so, dass der Wagen kaum noch zu erkennen war. Ihr Sarg, in reinem Weiss gehalten, war über und über geschmückt mit den darauf geschriebenen Worten bewegter Hinterbliebener.
Bis heute erhält die Familie von Rachel Joy Scott tausende Nachrichten von Menschen aus der ganzen Welt, die sich von ihrem Wirken und ihrem Schicksal tief ergriffen und berührt zeigen... So, wie Rachel selbst einst schrieb.

In ihrem Namen entstand schliesslich die Stiftung Rachel's Challenge, die sich mit Sozialprogrammen aktiv gegen Mobbing und dessen Folgen an Schulen einsetzt. Damit nimmt sich Rachel quasi noch immer sinnbildlich derer an, die sie um ihr Leben gebracht haben: das Massaker an der Columbine Highschool wurde von zwei Schülern durchgeführt, die scheinbar selbst ein Problem mit der Hackordnung an der Schule hatten. Und auch Rachel selbst war gemäss ihrem Tagebuch dem Gefühl der Ausgrenzung sowie suizidaler Tendenz nicht fremd...

Rachels aussergewöhnliches Wesen und ihr gefestigter Glaube führten schliesslich zur Verfilmung ihres Lebens, mittels ihrer Tagebuchaufzeichnungen und Augenzeugenberichten.

Der Film kann auf YouTube und bei Apple TV sowie auf DVD gekauft werden, zudem wird er auf Plattformen wie yesflix (Pureflix) als Stream angeboten.

Dieser Film scheint eher unbekannt, obwohl Rachels Leben ein tief bewegendes und inspirierendes Zeugnis vom Wirken des Heiligen Geistes in der Welt ist.
Darum will ich ihn mit Euch teilen – mein Herz hat Rachel Joy Scott berührt.

Und ich nehme ihre Challenge gerne an.
Die Welt braucht Werke der Liebe, mehr denn je.

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23
Mar
Himmelwärts
19
Mar
Basilea

Es freute mich heute, dass alte Erinnerungen in der Familie wach wurden.
Es freute mich heute, etwas französische Luft zu schnuppern.
Es freute mich heute, bei Geschwistern im Geiste zu Besuch zu sein.

Und am meisten freute mich die Begegnung mit einer herzigen Familie und ihren beiden wunderbaren Kindern, inmitten der ökumenischen Elisabethenkirche.

Dieser Tag war ein wahres Geschenk!

Hoheitsgebiet
Unter DEINEM Schutz und Schirm
INRI
Wasser und Feuer
...und Leben
Tod...
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Leider habe ich nicht viel zum Greening beizutragen, ausser vielleicht etwas Grüntee... Also beschränke ich mich darauf, mein Augenmerk auf den Tagesheiligen zu richten und meinem äusserst sträflichen, bösen Humor zu frönen, in dem ich auf klassisches Kulturgut wie Father Ted und Dave Allen mit seinen gefühlt 1000 Geschichten zum Abhandenkommen seines Fingers verweise.

Bitte habt Nachsicht mit mir!
Immerhin trinke ich keine 3 Pint Guinness zum Frühstück und halte mich brav an den irischen Sexualkodex von 1980, oder so.

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16
Mar
"good News"

Die Welt hat genug Kriegs- und COVID-Schlagzeilen...

Nachdem Kardinal Marx einen Queer-Gottesdienst samt Entschuldigung gefeiert hat und unser Churer Bischof Bonnemain neulich die Segnung homosexueller Paare duldete, sprang mich heute im Dorfladen eine Schlagzeile an, dass ebendieser nun im April einen Verhaltenskodex vorstellt. Dieser soll Missbrauch in diverser Form durch Nulltoleranz präventiv unterbinden und mitunter auch beruflich Diskriminierung aufgrund der privaten Sexualität entgegen wirken.

Die eigene Einstellung zu queerer Propaganda mag zweifelsohne dahin gestellt sein, denn sie scheint so privat und vielseitig wie die Sexualität selbst.

Mich persönlich freuen solche Schlagzeilen. Ganz unabhängig meiner eigenen, langweiligen Heterosexualität.
Nicht nur als Kontrast zu Krieg und Corona, sondern vor allem, weil die Kirche als Institution so einen ihrer Kernaufträge ernst zu gewichten scheint: Menschen werden dort abgeholt, wo sie im Leben stehen, ganz gemäss der Jahreslosung "Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." (Joh 6,37) Menschen wird signalisiert: Wir sehen Euch.
Wir sehen, dass Ihr da seid.
Ihr werdet ernst genommen.
Die Tür ist offen.
Ganz ohne Wertung.
In Zeiten zunehmender Konflikte empfinde ich diese Signale des Miteinanders als ganz besonders kostbar.
Ich kenne queere und homosexuelle Menschen. Sie sind in meinen Augen nicht weniger Kinder Gottes und mitunter sogar moralisch erlebe ich sie oft als sensibilisiert und besonders achtsam, sowie mitunter als besonders engagiert. Vielleicht, weil ihnen selbst schon genug Unrecht im Leben widerfuhr, wo und wie auch immer...?

Vielleicht wird so auch für Opfer von Missbrauch weiter eine Rechtsgrundlage geschaffen. Vorträge wie die von Doris Reisinger zeigen, dass sehr viel Verletzung da ist, dass diese Verletzungen und die Verzweiflung, die daraus wächst, sogar in Hass umschlagen kann. Sind wir ehrlich: Diese Verletzungen kommen nicht von nichts. Es spielt keine Rolle, ob das Verhalten dieser Frau auf einen selbst abschreckend, verblendet oder völlig berechtigt wirkt, um dieses aktuelle Beispiel aus Luzern gleich zu gewichten – vielleicht geht es viel mehr darum, was sie anspricht, weniger wie sie es anspricht...

Im Gegensatz zu Frau Reisinger glaube ich an die Kirche – nicht an ihren Untergang. Totgesagte leben länger...
Schlagzeilen wie diese machen mir als Gläubige Mut auf ein Miteinander, wo auch immer wir alle als Gemeinschaft stehen mögen.
Es macht mir Mut, dass auf Gerechtigkeit gehofft werden kann; auch im Sinne von Gerechtigkeit gegenüber unserer Heiligen Mutter Kirche, die so hoffentlich in Würde vertreten wird, durch den Blick auf das Evangelium, das gelebt wird.

 

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Bruder Wind
Wegschönchen
Krone der Schöpfung
vergessene Wege
Memento mori...

Als mein Bruder und ich Kinder waren, ging unser Vater, ein Bauerssohn, mit uns jeden Sonntag stundenlang auf Wanderung in den umliegenden Wäldern...
Brachte uns Stille bei, damit wir Tiere beobachten konnten.
Er ging nie ohne seinen selbst geschnitzten Wanderstock aus Haselnuss.
Selbst, als ich zum rebellischen Teenie-Monster mutierte, behielt er diese gelebte Sonntagsandacht in Gottes Schöpfung, dem Spiegel des Garten Edens, bei.

 

Sweet memories...

Wenn ich den Wald sehe, sehe ich meinen Vater.
Meine Wurzeln.
Der Wald ist mir ein Zuhause.
Selbst hier, wo ich mich fremd geworden fühle.

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In Kolumbien feiern seit zwei Wochen Horden kreischender Frauen, wie einst in Argentinien, das Recht auf Abtreibung und auch in Deutschland wird jetzt also das straffreie Werben für Abtreibungen legalisiert.

Wird Zeit, eine kleine Blogreihe zu starten, in der ich random mal meinen ganzen Frust zu mitunter sehr kontroversen Themen abgebe.
Da "Ich-kann-als-Mensch-zu-solchem-Unrecht-nicht-einfach-meine-Klappe-halten" ein etwas gar ungriffiger Titel ist, beschränken wir und doch auf die Bezeichnung "heisses Eisen".

In der neueren Vergangenheit ging die Abtreibungsrate (in Deutschland) laufend zurück. Fraglich ist, ob dies nun weiter so bleibt...
So manche Politperson und mitunter auch manches Medizinpersonal nimmt lieber den Begriff "Schwangerschaftsabbruch" in den Mund. Klingt halt harmloser als "Lebensabbruch", oder gar "Kindsmord" – was es ist, egal, wie hübsch es auch umschrieben wird. Die Existenz eines Lebens wird ausgelöscht.

Und wer jetzt zu "argumentieren" gedenkt, dass ein Kind (nicht einfach nur ein Fötus – wird nicht auch Menschen, nicht einfach nur Fleischberge!) bis zur 12. Woche ja "nur ein Zellhaufen" sei, dem sei vor Augen geführt:

Kind in der 12. SSW

So sieht "nur ein Zellhaufen" zum Zeitpunkt der legalen Abtreibung aus.
Das Baby ist wiegt 15 Gramm – nicht "nichts"! Das Kind bewegt sich bereits unaufhörlich, kann am Daumen nuckeln, hat bereits den Schluckreflex entwickelt, vermag zu trinken und zu urinieren und dreht sich sogar schon im Bauch der Mutter. Ausserdem kann das Kind äusserlichem Druck gezielt ausweichen. Das Kind reagiert also und hat somit ein Bewusstsein.

Das ist ein bereits fortschrittlich entwickeltes Lebewesen, nicht einfach NuR EiN ZeLLhAuFeN. Die ersten, menschlichen Züge entwickelt ein Embyro bereits in der 5. Schwangerschaftswoche.
Also hört mir auf mit dieser Art Argument!!!

Wie gesagt: Auch wir alle sind Menschen, nicht einfach nur reduziert auf unser Skelett, unsere Muskeln und unsere Fettanlagen. Wir existieren weit über unsere Organe hinaus.
Und ganz genau so ist das auch kleine Menschen!
"Nur ein Zellhaufen" ist schlichtweg eine der dämlichsten Relativierungen, die mir je untergekommen ist und dieses abschätzige Daherreden über ein Lebewesen macht mich schlichtweg unsagbar wütend!

Wir alle zeigen Empathie gegenüber Kindern, gerade in Notsituationen, sogar gegenüber vielen Tieren.
Das ist richtig und wichtig!!!
Doch was für einen Unterschied macht es, ob ein Kind in Gefahr, ein leidendes Kind, 12 Jahre, 5 Jahre oder eben ein Baby ist? Sonst unterscheiden wir Kompetenzen in der Gesellschaft doch auch nicht alterspezifisch, das ginge ja unter Diskriminierung! Oder?

Wobei es mich erschüttert, wie oft mir schlicht der Satz "Ich will es nicht" begegnet. Als würde über die Anschaffung eines Tisches gesprochen werden...
Richtig pervertierte Menschen (scheinbar vor allem in der Politik) fordern sogar ein Abtreibungsrecht bis zur Geburt und auch das Wort "Spätabtreibung" steht öfter mal zur Debatte. Das Prinzip des kleinen Fingers und der ganzen Hand... Ich muss schon seeeeeeehr an mich halten, gerade im Bezug zu Deutschland, mich da nicht an ein ganz spezielles Euthanasieprogramm im 2. Weltkrieg erinnert zu fühlen...

Was mich zum nächsten Punkt bringt: Euthanasie gegenüber Menschen mit Beeinträchtigung.
Menschen mit Beeinträchtigung werden heute noch politisch stark diskriminiert. Kaum wird ihnen gesetzlich Beachtung geschenkt, erst 2019 schlug in Genf ein Fall hohe Wellen, als einem Rollstuhlfahrer der Kinoeintritt "wegen Sicherheitsbedenken" verwehrt wurde.

Trotz des schweren Kreuzes, das viele Menschen mit Beeinträchtigung mit sich tragen, erlebe ich sie selbst, beruflich wie privat, oft glücklich. Vielleicht scheinen sie gerade deswegen das Leben umso mehr zu schätzen und zu lieben?

Ich erinnere mich an meinen Schulkollegen in der Highschool. Er hatte MS, doch war der grösste und coolste Draufgänger von allen, spielte Rollstuhlhockey, reiste viel und machte oft Witze. Ich meine mich zu erinnern, dass er schulisch nie Schwierigkeiten hatte.
Ich sehe, wie oft mein kleiner Bruder lacht und singt.
Ich habe beruflich so viele Heimbewohnende gesehen, die trotz schwerer, pflegerischer Umstände viel Lebensmut an den Tag legen.
Jeden Tag begegnen mir beeinträchtigte Menschen im ÖVPN, die unbeirrt ihrer Wege gehen und nicht minder im Leben wirken als alle um sie herum.

Durch eine Abtreibung werden Menschen mit Beeinträchtigung vorzeitig um ihr Leben gebracht. Nicht eine Lebenserfahrung werden sie machen können, dürfen!
Gerade bei Menschen mit Beeinträchtigung, also besonders schützenswerten Personen, ist sogar eine Spätabtreibung bis in die 21. Schwangerschaftswoche möglich. Und, ehrlich gesagt: allein beim Gedanken daran wird mir elend.

Oft werden bei Routineuntersuchungen Fruchtwassertests genommen.
Oft werden Mütter dann mit diesen Befunden und ihren Emotionen scheinbar allein gelassen oder zu einer Entscheidung gedrängt. (Und wir wissen alle, in welche Richtung dieses Drängen geht – im Gegensatz zur Abtreibung wäre für eine Geburt ja 9 Monate Zeit...)

Prominentes Beispiel ist in diesem Zusammenhang sicher die Handhabung der Menschen mit Trisomie 21. Über 90% aller Menschen mit dieser Behinderung werden abgetrieben, auch heute noch, in der ach so toleranten Gesellschaft.
Mir ist ein Fall bekannt, in dem eine junge Frau in der Schweiz durch solch einen Fruchtwassertest aus allen Wolken fiel. Die Panik im Moment ist absolut verständlich! Aber jene Panik hielt eben nur im Moment an und betreffende Frau entschied sich von sich aus, das Kind zu behalten – trotzdem bekam sie rund drei Wochen nach besagtem Untersuch einen Anruf einer Abtreibungsklinik, wann sie denn einen Termin vereinbahren wolle.
Da finde ich echt keine anständigen Worte mehr für!!!

Ist das diese Art von Werbung, die jetzt auch in Deutschland legalisiert wird???
(Versteht mich nicht falsch, die moralischen Anforderungen an die Schweiz halten sich bei mir im Grenzen, da ich selbst schon an Litfasssäulen WERBUNG für Sterbehilfe gesehen habe und hiesige Polit***** bereits gegen Kriegsflüchtende aus der Ukraine hetzen... Die Schweiz ist für mich zu oft ein Land ohne Moral. Aber bei Deutschland und vielleicht auch bei Österreich war ich in der Annahme, sie hätten zumindest etwas aus der grausamen Vergangenheit gelernt.)
Besteht die "Aufklärung" weiter im Trend Richtung Selektion, oder wird den werdenden Müttern da auch die Risiken bei einer Abtreibung veranschaulicht? Dass sich durchaus Spätfolgen wie Depressionen etc. daraus entwickeln können?
Werden da auf Hilfsprogramme und Entlastungsangebote wie 1000plus hingewiesen? Oder bleibt ein "kurzer Schmerz" beim Leben auslöschen weiter die einfachere und billigere Lösung?
Wenn Deutschland Geld für sinnlosen Kram wie So-da-Brücken hat, wieso nicht auch zur Unterstützung seiner Landsleute, seiner künftigen Landsleute?

Ich bin dafür, dass Frauen mehr geschützt und unterstützt werden sollen.
Es sollte selbstverständlich sein, dass den Sorgen werdender Mütter Gehör geschenkt wird, warum sie überhaupt so weit gehen würden. Dass ihnen Lösungen für prekäre Situationen geboten werden. Dass sie ernst genommen werden.
Betroffene Frauen haben es unbestritten schwer und die meisten treffen ihren Entscheid sicher nicht leichtfertig. Es liegt mir fern, eine Frau und ihre Entscheidung zu verurteilen, zumal jeder Fall wieder spezifisch von anderen Faktoren geprägt ist und entsprechend separat zu gewichten ist.
Das Leben von Frauen ist schützenswert, sicher nicht minder als das Leben anderer Menschengruppen auch.
In dieser Perversion sind nicht die Frauen "die Bösen". Sie sind nicht minder Opfer eines kranken Systems, das auf ihrer Not ausgetragen wird!

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Frauen in ihrer Not nicht auch noch zu Mittäterinnen gemacht werden.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die Familien mit offenen Armen empfängt und auf Unterstützung statt auf Beseitigung schaut.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der das Leben wertgeschätzt wird – und zwar jegliches Leben, nicht nur das einer Frau, weil die "halt zuerst da war".
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die Tötung nicht als Lösung propagiert. Auch in dieser Kategorie nicht.

Schade und traurig, wagt die deutsche Politik wohl einen Rückschritt.
Sie werden ihre zahlreichen Opfer vergessen...
Gott sei Dank gibt es Leute, die es ihr nicht gleich tun. Hoffentlich bleibt es so.

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